Frühjahrsblüher – Wie soll man sie einpflanzen?

Wer dem tristen, grauen Winter möglichst früh adieu sagen möchte, der sollte Blumen im Herbst pflanzen, die den Frühling mit bunten Blüten begrüßen werden. Töpfe mit Tulpen, Narzissen oder duftenden Hyazinthen bringen den Geruch des Frühlings ins Haus und sorgen gleich für bessere Laune. Frühjahrsblüher bringen sehr bald nach der Winterzeit wieder Farbe in den Garten, allerdings nur, wenn die Bepflanzung im Herbst frühzeitig erfolgt ist.

Welche Blumen im Herbst pflanzen?

Frühjahrsblüher – Wie soll man sie einpflanzen?Wer sich im Frühjahr bereits an einer herrlichen Blumenpracht erfreuen möchte, der sollte sich vor dem Jahreswechsel bereits an das Stecken von Blumenzwiebeln machen. Nun ist genau die richtige Zeit für Krokusse, Narzissen und Tulpen, um gepflanzt zu werden. Bei Tulpen gilt allerdings, mit dem Pflanzen möglichst lange zu warten, damit die Knollen nicht den Wühlmäusen zum Opfer fallen. Tulpen sollten allerdings möglichst zum Schluss gepflanzt werden, damit die Knollen vor dem Zugriff von Wühlmäusen besser geschützt sind. Zudem bevorzugen Tulpen beim Wachstum wärmere Bodentemperaturen. Die Steppenkerze, eine 3-Meter-Höhe erreichende Frühjahrsblüher-Staude, sollte hingegen bereits im September an einen windgeschützten, sonnigen Standort gesetzt werden. Die schönsten Vertreter unter den Frühjahrsblühern sind unter anderem Duftnarzissen, die leuchtend gelb blühen. Auch die schneeweiße Thalia aus der Gruppe der Engelstränennarzissen ist ein Frühjahrsblüher mit Duftintensität und eleganten, glockenförmigen Blüten.

Im Herbst Frühjahrsblüher einpflanzen – wann blühen sie dann?

Ab Ende Februar können Blumenliebhaber bereits sehen, wie die ersten Zwiebelblumen aus der Erde kommen. Dabei gelten Schneeglöckchen, frühblühenden Alpenveilchen, Winterlinge und Krokusse als Vorboten des Frühlings. Ab März zeigen sich dann die ersten Frühjahrsblüher wie Narzissen, Tulpen, Hyazinthen, Märzbecher, Garten-Krokusse, Milchstern, Blausternchen, Zwergiris und Puschkinia. Ab April zeigen dann auch Fritillaria, Hundszahn und Iris die ersten Blüten. Taglilien zeigen ihr leuchtendes Farbenspiel ab Mai und im Sommer folgen dann alle anderen blühenden Gewächse wie Dahlien, Knollenbegonie, Gladiole, Sommerhyazinthe und Tigerblume.

Bepflanzung im Herbst – so macht man es richtig

Auch wenn alle Frühjahrsblüher genügsam und recht anspruchslos sind, sollten bei der Pflanzung einige Dinge berücksichtigt werden. Dabei ist vor allem der Standort ein sehr wichtiges Kriterium. Der Standort sollte einige Mindestanforderungen für die Frühjahrsblüher erfüllen. Ideale Voraussetzungen für ein optimales Wachstum können mit einer fachgerechten Vorbereitung des Bodens geschaffen werden. Auch, wenn es unzählige Frühjahrsblüher gibt, so haben alle diese blühenden Schönheiten weitgehend einheitliche Bedürfnisse in Bezug auf den Standort. Eine sonnige bis halbschattige Lage ist zu bevorzugen. Zudem sollte der Pflanzplatz möglichst gut vor heftigen Windböen und starken Regenfällen geschützt sein. Das Erdreich sollte reich an Nährstoffen, humusreich, locker und durchlässig sein. Besonders gut sind leicht sandige Böden ohne die Gefahr von Staunässe geeignet. Bevor mit dem Pflanzen begonnen wird, sollte der Boden gründlich durchgeharkt werden, so dass er eine feinkrümelige Beschaffenheit erhält.

Wer also mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen auch duftige Blütenträume erleben möchte, der sollte in den letzten Wintermonaten mit den Vorbereitungen beginnen und die Frühjahrsblüher einpflanzen. Dann können Tulpen, Narzissen und Co. rechtzeitig die Köpfe aus der Erde strecken, um den Gartenbesitzer mit einem bunten Farbenmeer an den nahenden Frühling zu erinnern.

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